Wooly Bugger sind meine absoluten Lieblingsfliegen. Ich habe mit ihnen
warscheinlich mehr Fische gefangen, als mit allen anderen Fliegen
zusammen. Man kann ihn in vielen Varianten binden von Gr. 14 bis 2/0,
in allen erdenklichen Farben, mit viel Glitzer oder komplett ohne,
stark beschwert oder schwimmend. Den Körper kann man mit Chenille
formen, aber Dubbing finde ich wesentlich schöner. Kleinste Wooly
Bugger sehen gut aus mit einem Körper aus Pfauengras.
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Materialliste:
- Haken: Langschenkliger Streamerhaken
- Bindegarn: UNI 3/0 black
- Kettenaugen schwarz
- Marabou schwarz
- UV Dubbing schwarz
- Hahenhechel schwarz
- Silberdraht
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Den Faden direkt hinter dem Öhr anwinden und dort bleiben. |
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| Die Kugelkettenaugen direkt hinter dem Öhr einbinden und den Faden nach hinten, bis zum Widerhaken, führen. Lackieren! Man kann die Augen auch zum Schluß einbinden, aber so sitzen sie immer perfekt hinter dem Öhr. |
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| Eine Marabou Feder aussuchen. Für Wooly Bugger nehme ich meist die etwas kleineren, die ich dafür ganz verwende. |
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| Die Fiebern der Feder bündeln. Das Schwänzchen sollte etwa so lang wie der Haken sein, damit er ordentlich spielt. |
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Die Feder einbinden und hinter den Augen abschneiden. So erhält man einen gleichmäßigen Körper ohne Dellen. Wer mag kann jetzt noch ein paar Glitzerfäden einbinden. Silberdraht hinten einbinden und den Körper lackieren.
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Den Körper mit UV Dubbing in den Lack wicklen und direkt hinter den Augen die schwarze Hahnenhechel einbinden. Diese braucht keine hochwertige sein. Federn aus chinesischen Bälgen sind optimal. Hier habe ich aber eine der großen aus einem Trockenfliegenbalg genommen. |
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Direkt hinter den Augen mit der Feder 2 Wicklungen machen und dann die Feder nach hinten führen. Dort mit dem Silberdraht mit 2 Wicklungen auf der gleichen Stelle abfangen und dann den Draht durch die Fiebern nach vorne wickeln.
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Den Draht abfangen und einen Abschlußknoten bilden. Kopf lackieren. Durch diese Bindetechnik wird die Hechel absolut sicher durch den Draht in Kreuzwicklungen gehalten. Außerdem sitzt die Hechel immer perfekt mit nach hinten gerichteten Fiebern.
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